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Erhöhte Anforderungen an den Böschungsaufbau im Tagebau Inden

Antrag für die 161. Sitzung des BKA am 27.09.2021

3. September 2021

Beschlussvorschlag:

 Der Braunkohleausschuss beauftragt die Bezirksregierung mit der Vergabe eines Gutachtens zur Ermittlung, ob erhöhte Anforderungen an den Böschungsaufbau und die Abstandsflächen von Ortschaften gestellt werden müssen. Zur Eingrenzug soll dies nur exemplarisch für den Ortsrand Merken sowie für Schophoven erfolgen.

Begründung:

Aufgrund der für nicht wahrscheinlich gehaltenen Ereignisse des Durchbruchs der neuen Inde in den Tagebau Inden stellt sich die Frage, ob erhöhte Anforderungen an den Böschungsaufbau und die Abstandsflächen von Ortschaften gestellt werden müssen. Zur Eingrenzung soll dies nur exemplarisch für den Ortsrand Merken und für Schophoven erfolgen. Der Wasserlauf der Rur ist beiden Orten nahe und verläuft an der gesamten Länge des Tagebaus dort. Bekannte tektonische Störungen verlaufen durch Merken in das Gebiet des Tagebaus; vor und in Schophoven verlaufen diese Störungslinien parallel zur Tagebaukante. Die unvorhergesehene Rutschung vor einem Jahrzehnt fand in der Nähe von Schophoven statt in einem Raum, welcher ebenfalls tektonische Störungslinien aufweist.

Die Bezirksregierung möge sich dazu auch an das Institut geo-international Dr. Johannes Feuerbach GmbH wenden, da Prof. Dr. Feuerbach bereits Erfahrungen zu diesem Themenkomplex in anderen Tagebaugebieten gesammelt hat.

Mit freundlichen Grüßen

Horst Lambertz (Fraktionssprecher)

Gudrun Zentis (Mitglied des Braunkohleausschusses)

f.d.R: Annika Schmidt (Fraktionsgeschäftsführerin)