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Standort gesichert

Gewerbeerweiterung Dachsberg

28. August 2017

Um den Standort eines großen Maschinenbauunternehmens zu sichern, hat der Regionalrat Köln eine Erweiterung des Gewerbeparks Dachsberg I in Bad Honnef beschlossen. Auch die GRÜNEN haben zugestimmt –nach reiflicher Abwägung und intensiver Abstimmung mit den Betroffenen vor Ort.

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Foto: Wolkenkratzer, eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtgen_GmbH#/media/File:Windhagen,_Firma_Wirtgen.JPG

Der Regionalrat hat am 7. Juli 2017 mit den Stimmen der GRÜNEN eine Gewerbeerweiterung in Bad Honnef beschlossen. Der Gewerbepark Dachsberg I im Ortsteil Aegidienberg-Rottbitze soll nun in süd-östlicher Richtung bis zur rheinland-pfälzischen Landesgrenze als Industriegebiet erweitert werden. Durch die Hinzuziehung der Freifläche zwischen dem Gewerbegebiet Dachsberg I und der Landesgrenze entsteht der direkte Anschluss an das bestehende Industriegebiet der Gemeinde Windhagen (Landkreis Neuwied). Dieses Gebiet ist vollständig durch die Produktionsanlagen eines weltweit tätigen Maschinenbauunternehmens genutzt, das dringend Erweiterungsflächen benötigt.

In Windhagen konnten keine Flächen ausgemacht werden, die zur Erweiterung der Betriebsflächen herangezogen werden könnten. Als einzig mögliche Alternative für das Unternehmen hat sich daher die Erweiterung des Betriebsstandortes über die Landesgrenze hinweg auf das Gelände des Gewerbegebietes Dachsberg ergeben. Der aktuelle Planentwurf sieht vor, das bereits bestehende Gewerbegebiet um etwa 2,5 Hektar zu erweitern. Damit wird ein Waldbereich in eine gewerbliche Baufläche umgewandelt.

„Das ist der Knackpunkt“, sagt Wilhelm Windhuis, GRÜNES Regionalratsmitglied. „Aber nach Sichtung der durch die Bezirksregierung vorgelegten Unterlagen und nach Rücksprache mit den GRÜNEN aus Bad Honnef konnten wir dem zustimmen.“ So seien Maßnahmen vorgesehen, die geeignet sind, die forst-, wasser- und naturschutzrechtlichen Funktionen des überplanten Waldbereiches an anderer Stelle im Plangebiet sicherzustellen. Die neue Freifläche werde im Vergleich zur bestehenden zwar reduziert, aber zum Beispiel durch Querungshilfen oder die Herstellung von geeigneten Lebensraum- und Fließgewässerstrukturen in ihrer Funktion deutlich gestärkt. „Da auch das Landesbüro der Naturschutzverbände grundsätzlich keine Bedenken gegen das Vorhaben hatte, haben wir im Sinne der Standortsicherung des Maschinenbauunternehmens unsere Zustimmung zur Gewerbeerweiterung an dieser Stelle erteilt“, erklärt Wilhelm Windhuis.