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„Nichts doppeln, sondern ergänzen“

Geschäftsführer der Metropolregion stellt sich vor

17. Dezember 2017

In der Regionalratssitzung am 15. Dezember 2017 hat sich der neue Geschäftsführer der Metropolregion Rheinland vorgestellt. Er berichtete über die Aktivitäten seiner ersten Tätigkeitswochen und gab einen Ausblick auf die Zielrichtung seiner Arbeit.

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Foto: PIRO4D/Pixabay, CC0 1.0, https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de

„Ich bin sehr gern Ihrer Einladung gefolgt“, begrüßte Dr. Ernst Grigat die Regionalratsmitglieder in ihrer Sitzung am 15. Dezember 2017. Der frischgebackene Geschäftsführer des Vereins Metropolregion Rheinland war vorbeigekommen, um sich vorzustellen und von seinen ersten Arbeitswochen zu berichten. Seit 1. November ist der Chemiker im Amt und war bisher hauptsächlich mit organisatorischen Dingen beschäftigt. Denn die Geschäftsstelle der im Januar dieses Jahres von 35 Städten und Kreisen gegründeten Metropolregion Rheinland wird gerade erst aufgebaut. „Insofern war ich viel mit Stellenausschreibungen und Bewerbungsgesprächen beschäftigt“, erklärte Dr. Ernst Grigat. Er habe aber auch schon erste Themen vorangebracht wie etwa den Rheinischen Kultursommer, der ab sofort federführend von der Metropolregion Rheinland betreut wird. Außerdem habe er einen ersten Parlamentarischen Abend in Berlin angeregt. Da soll das hoch brisante Thema Mobilität angesprochen werden. „Sie alle wissen, welche Schwierigkeiten wir hier in der Region haben. Das muss dringend angegangen werden“, so der gebürtige Rheinländer.

Er sagte aber auch, was er nicht machen wird: „Wir machen nicht die Arbeit der Wirtschaftsförderung“, erklärte er, „sondern wir bieten eine Dachmarke Rheinland, unter der dann Investitionsangebote gebündelt vermarktet werden können. Ihm sei es wichtig keine Doppelstrukturen aufzubauen. „Wir ergänzen“, betonte er.

Die GRÜNEN im Regionalrat, die die Gründung der Metropolregion Rheinland konstruktiv-kritisch begleitet hatten, wünschen Dr. Ernst Grigat eine glückliche Hand bei der Führung des Vereins. „Möge er die Chance nutzen, das Rheinland als bedeutenden wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Raum mit internationaler Bedeutung und unstrittigem Wachstumspotenzial überregional zu platzieren und weiter zu profilieren“, sagt Rolf Beu, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Regionalrat.

Weitere Informationen zur Metropolregion Rheinland: https://metropolregion-rheinland.de/